Einleitung
Endlich ist es soweit und der
wohl weltweit bekannteste Benchmark geht in die nächste
Runde. Nach FinalReality, 3DMark99, 3DMark2000, 3DMark2001
und 3DMark2003 ist dies nun bereits der sechste Teil der
Benchmarkreihe aus dem Hause FutureMark. Die aktuelle Version
setzt wieder einmal neue Maßstäbe und verlangt selbst High
End System mit NVIDIAs SLI Technik alles ab.

Auf den ersten Blick mag die
Größe des Benchamrks so manchen User aberschrecken. Mit
283 MByte ist der Download alles andere als Modem oder ISDN
tauglich, weshalb es empfehlenswert ist, auf ein Print Magazine
mit CD-ROM oder DVD auszuweichen, um den Geldbeutel etwas
zu schonen. Aber auch die DSL-User dürfen sich durch die
möglicherweise total überlaufenen Server auf eine gewisse
Wartezeit einstellen.
Um die Zeit des Downloads
etwas zu überbrücken, liefern wir euch alle wichtigen Informationen
zu den neuen Teiltests und ausführliche Benchmarks mit unserem
AGP Testsystem.
Hier geht es zur offiziellen
Mirror-Liste
Vorbesprechung
Der 3DMark05 ist, wie schon seine Vorgänger-Versionen,
in mehrere Tests unterteilt worden, welche unterschiedliche
Anforderungen an das System stellen. Die drei Game
Tests, der CPU Test, der Image-Quality
Test und die Feature Tests kennt
man von ihrer groben Funktionsweise her schon aus dem 3DMark03.
Neu hinzugekommen ist der Batch-Size Test,
der Batch-Dateien verschiedene Größen überprüft.
Herausgefallen ist dafür aber der Sound-Test, welcher
die 3D-Leistung der Soundkarte nachgeprüft hat.
Im 3DMark05 wird zum Berechnen der Frameraten, wie schon
beim 3DMark03, auf das frame based rendering
Verfahren gesetzt, welches jedes einzelne Bild berechnet,
egal wie lange es dauert. Das hat zwar zur Folge, dass der
Benchmark auf langsamen Karten das Sitzfleisch der User
sehr beansprucht, dafür erhält man aber auch eine
relativ exakte Aussage über die Leistungsfähigkeit
des Systems.
Im Gegensatz zum 3DMark03, der zwar schon von DirectX 9
Gebrauch machte, aber nur ganz wenige Funktionen nutzte,
setzt die 2005er Version voll und ganz auf Microsofts 3D-Schnittstelle.
Um den neuen 3DMark überhaupt zum Laufen zu bekommen,
ist es notwendig, über eine Grafikkarte zu verfügen,
die mindestens die Pixel- und Vertex Shader ab Version 2.0
unterstützt. Darüber hinaus muss man auch zwangsweise
DirectX 9.0c installieren, da der Benchmark sonst gar nicht
erst startet.
Systemanforderungen
FutureMark´s neustes Werk stellt aufgrund der zahlreichen
Effekte und Animationen wieder recht hohe Systemanforderungen
an den PC. Folgend finden sie eine kleine Liste mit Eckpunkten,
welche ihr System mindestens erfüllen sollte, um 3D
Mark05 zu absolvieren. Um den neuen 3DMark überhaupt
zum Laufen zu bekommen, ist es notwendig über eine
Grafikkarte zu verfügen, die mindestens die Pixel-
und Vertex Shader ab Version 2.0 unterstützt. Darüber
hinaus muss man auch zwangsweise DirectX 9.0c installieren,
da der Benchmark sonst gar nicht erst startet. Beim CPU
sollten mindestens ein x86 kompatibler Prozessor mit SSE
Support sein. In unseren Test konnten wir aber bereits feststellen,
dass die angegebenen 2 GHz etwas untertrieben, aber ausreichend
sind, doch erst mit 3 GHz und mehr kann sich der 3DMark05
richtig entfalten.