FutureMarks neuer 3DMark2005 im Detail

 
Artikelinfo 
Publiziert:
29 . September 2004
Von:
Benjamin Krüger und
Wenzula
Kategorie:
Previews

Einleitung

Endlich ist es soweit und der wohl weltweit bekannteste Benchmark geht in die nächste Runde. Nach FinalReality, 3DMark99, 3DMark2000, 3DMark2001 und 3DMark2003 ist dies nun bereits der sechste Teil der Benchmarkreihe aus dem Hause FutureMark. Die aktuelle Version setzt wieder einmal neue Maßstäbe und verlangt selbst High End System mit NVIDIAs SLI Technik alles ab.

Auf den ersten Blick mag die Größe des Benchamrks so manchen User aberschrecken. Mit 283 MByte ist der Download alles andere als Modem oder ISDN tauglich, weshalb es empfehlenswert ist, auf ein Print Magazine mit CD-ROM oder DVD auszuweichen, um den Geldbeutel etwas zu schonen. Aber auch die DSL-User dürfen sich durch die möglicherweise total überlaufenen Server auf eine gewisse Wartezeit einstellen.
Um die Zeit des Downloads etwas zu überbrücken, liefern wir euch alle wichtigen Informationen zu den neuen Teiltests und ausführliche Benchmarks mit unserem AGP Testsystem.

Hier geht es zur offiziellen Mirror-Liste

Vorbesprechung

Der 3DMark05 ist, wie schon seine Vorgänger-Versionen, in mehrere Tests unterteilt worden, welche unterschiedliche Anforderungen an das System stellen. Die drei Game Tests, der CPU Test, der Image-Quality Test und die Feature Tests kennt man von ihrer groben Funktionsweise her schon aus dem 3DMark03. Neu hinzugekommen ist der Batch-Size Test, der Batch-Dateien verschiedene Größen überprüft. Herausgefallen ist dafür aber der Sound-Test, welcher die 3D-Leistung der Soundkarte nachgeprüft hat.

Im 3DMark05 wird zum Berechnen der Frameraten, wie schon beim 3DMark03, auf das frame based rendering Verfahren gesetzt, welches jedes einzelne Bild berechnet, egal wie lange es dauert. Das hat zwar zur Folge, dass der Benchmark auf langsamen Karten das Sitzfleisch der User sehr beansprucht, dafür erhält man aber auch eine relativ exakte Aussage über die Leistungsfähigkeit des Systems.

Im Gegensatz zum 3DMark03, der zwar schon von DirectX 9 Gebrauch machte, aber nur ganz wenige Funktionen nutzte, setzt die 2005er Version voll und ganz auf Microsofts 3D-Schnittstelle. Um den neuen 3DMark überhaupt zum Laufen zu bekommen, ist es notwendig, über eine Grafikkarte zu verfügen, die mindestens die Pixel- und Vertex Shader ab Version 2.0 unterstützt. Darüber hinaus muss man auch zwangsweise DirectX 9.0c installieren, da der Benchmark sonst gar nicht erst startet.

Systemanforderungen

FutureMark´s neustes Werk stellt aufgrund der zahlreichen Effekte und Animationen wieder recht hohe Systemanforderungen an den PC. Folgend finden sie eine kleine Liste mit Eckpunkten, welche ihr System mindestens erfüllen sollte, um 3D Mark05 zu absolvieren. Um den neuen 3DMark überhaupt zum Laufen zu bekommen, ist es notwendig über eine Grafikkarte zu verfügen, die mindestens die Pixel- und Vertex Shader ab Version 2.0 unterstützt. Darüber hinaus muss man auch zwangsweise DirectX 9.0c installieren, da der Benchmark sonst gar nicht erst startet. Beim CPU sollten mindestens ein x86 kompatibler Prozessor mit SSE Support sein. In unseren Test konnten wir aber bereits feststellen, dass die angegebenen 2 GHz etwas untertrieben, aber ausreichend sind, doch erst mit 3 GHz und mehr kann sich der 3DMark05 richtig entfalten.

  • 2000 MHz x86 kompatible CPU (SSE Support )
  • 512 MB Arbeitsspeicher (1024 MB empfohlen)
  • ca. 1500 MB Festplattenspeicher
  • Windows /2000/XP (mit den neusten Updates)
  • DirectX 9.0c (Download)
  • DirectX 9.0 kompatible Grafikkarte mit min. 128 MB
  • Microsoft Internet Explorer 6.0