FutureMarks
neuer 3DMark2006 im Detail
Einleitung :
Knapp über ein Jahr nachdem Release des letzten 3DMarks
hat uns Futuremark am vergangenen Mittwoch mit einer neuen
Auflage des allseits beliebten Benchmarks beglückt. Bei
der 2006er Version - die nunmehr siebte Auflage – handelt
es sich im Gegensatz zu den vorherigen Ablegern aber nicht
um eine komplette Neuentwicklung, sondern viel mehr um eine
„aufgemöbelte“ Version mit HDR-Unterstützung,
die die Wartezeit bis Windows Vista und WGF 2.0 verkürzen
soll. Nichtsdestotrotz setzt der 3DMark06
wieder einmal neue Maßstäbe, was den Leistungshunger
angeht und zwingt selbst aktuelle SLI- und CrossFire Systeme
in die Knie.
Auf den ersten Blick mag die stattliche Größe
von 576 MB so manchen User abschrecken, aber in Zeiten von
Breitband-Internetanschlüssen dürfte dies wohl das
kleinere Problem sein, denn vielmehr die Suche nach einen
schnellen und vor allem verfügbaren Download-Server dürfte
die größere Hürde sein.
Wer wissen möchte wie sich die aktuellen
GeForce 7 und Radeon X1000 Karten schlagen ist bei uns genau
richtig, denn wir haben den aktuellen 3DMark auf Herz und
Nieren geprüft und waren zudem in der glücklichen
Lage mit den finnischen Entwicklern von Futuremark ein hochinteressantes
Interview zu führen.
Vorbesprechung
Obwohl es sich laut Titel um eine komplett
neue Version zu handelt scheint, verbindet den 3DMark06 mehr
mit seinem Vorgänger, als anfänglich von uns vermutet.
So feiern die beliebten Tests Return to Proxycon,
Firefly Forest und Canyon Flight
ein Wiedersehen; allesamt allerdings stark überarbeitet.
Neu hinzugekommen ist lediglich die Deep Freeze Demo, auf
die wir im späteren Verlauf unseres Artikels noch einmal
genauer eingehen werden. Neben den Game-Tests an sich, sind
natürlich auch wieder der CPU Test sowie der Image Quality-
als auch die Feature Tests enthalten.
Da es bis zum Erscheinen von Windows Vista
und DirectX 10 (aka WGF 2.0) noch bis zum Jahresende dauert,
liegt der Schwerpunkt der 2006er Version auf dem Shader Model
3.0 und High Dynamic Range (HDR) Rendering.
Änderungen gibt es auch bei der Berechnung
der Punktzahlen. War bei den bisherigen 3DMark Versionen immer
die Grafikkarte ausschlaggebend für die „3DMarks“
am Ende jedes Durchlaufes, spielt in der Neuauflage die CPU
eine größere Rolle. Mit dieser Neuerung will man
der Tatsache Rechnung tragen, dass zukünftige Spiele
stärker von der CPU als bisher abhängig sein werden,
da Themen wie Physikberechnungen und KI immer wichtiger werden.
Abschließend noch eine kleine Tabelle die nochmals die
Unterschiede zwischen dem 3DMark05 und 3DMark06 verdeutlichen
soll:

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