| ATIs PCI Express Lineup
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| Artikelinfo |
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Publiziert:
12. Juni 2004
Von:
Benjamin Krüger
Kategorie:
Previews
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Einleitung :
Auf der diesjährigen Computex
in Taiwan präsentiert ATI sein kommendes PCI Express
Lineup. Unter den vier neuen Chips befindet sich auch der
weltweit erste in Massen gefertigte 0.11 Mikron Grafikchip.
Alle Features, Ausstattungen, und vieles mehr in unserem kleinen
Artikel.
PCI Express
In den letzen Jahren wurden besonders die
Taktraten und somit nicht zuletzt auch die Leistung der Prozessoren
deutlich gesteigert.
Doch bei all den Weiterentwicklungen wurde das Bussystem,
die Anbindungen der Erweiterungskarten, vernachlässigt.
Das aktuelle PCI-Bussystem ermöglicht mit seinen 32 Datenleitungen
und der parallelen Datenübertragung bei einem Takt von
33 MHz lediglich eine Bandbreite von 133 MB/s, wohingegen
ein aktueller Pentium 4 und der Mermory-Controller mit 6,4
GB/s miteinander kommunizieren.
Zwar erscheinen die 133 MB/s im ersten Moment als ausreichend,
aber durch den Einsatz aktueller Netzwerk-, TV- und Soundkarten
kann der PCI-Bus schnell zum Flaschenhals werden.
Um den gestiegenen Anforderungen Rechnung zu tragen, hat Intel
bereits seit längerem mit der Entwicklung der dritten
Generation des Input/Output Systems PCI Express, ehemals 3GIO
getauft, begonnen. Dabei hat sich Intel beim PCI-Express von
einer parallelen Datenübertragung verabschiedet und setzt
wie Serial ATA auf eine serielle Übertragung. Dadurch
reduzieren sich die nötigen Datenleitungen auf ein Minimum,
was wiederum das Mainboard-Design vereinfacht.
Statt der 33 MHz wird PCI Express mit 2,5
GHz getaktet, was sich natürlich auf die Leistungsfähigkeit
auswirkt. Durch den hohen Takt können nun 250 MB/s pro
Datenleitung übertragen, durch die bidirektionale Übertragung
können in beide Richtungen insgesamt 500 MB/s übertragen
werden. Dieser Standard wird als PCI-Express Steckplatz (X1)
auf zukünftigen Mainboards zu finden sein.
PCI Express x16
Aktuelle Mainboards mit AGP 8x liefern eine
Bandbreite von 2 GB/s, so wäre ein PCI-Express X1 Steckplatz
für neue High-End Grafikkarten nicht ausreichend. Da
PCI Express aber nicht nur auf eine Datenleitung beschränkt
ist, sondern vielmehr bis zu 32 Leitungen parallel unterstützt,
lässt sich die Gesamtbandbreite um ein vielfaches steigern.
Die Nachfolge vom AGP-Port wird der PCI-Express x16 antreten.
Wie der Name schon andeutet, werden insgesamt 16 Datenleitungen
verwendet. Daraus resultiert eine Bandbreite von 8 GB/s bidirektional
bzw. 4 GB/s pro Richtung.
Doch PCI-Express hat noch weitere Vorteile.
Zum einen wurde die Spannungsversorgung überarbeitet,
sodass PCI Express X16 Grafikkarten bis zu 60 Watt aufnehmen
können. Der AGP-Port erlaubt maximal 42 Watt.
Eine weitere Neuerung stellt das maximal zulässige Gesamtgewicht
der Grafikkarte dar. Besonders die aktuellen High-End Grafikkarten
u. a. Radeon 9800 XT verlangen nach leistungsstärkeren
Kühlern; durften AGP Grafikkarten (normalerweise) maximal
250 Gramm wiegen, sollen mit PCI Express bis zu 450 Gramm
ohne Problem möglich sein.
Die direkten Board-Designs bei AGP- und PCI Express Lösungen
werden sich sehr ähnlich sein, so dass die Hersteller
keine radikalen Eingriffe von AGP auf PCI Express x16 vornehmen
müssen.
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