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Antwort – Die Radeon X1x00 Serie
Die Radeon X1300
Nachdem wir uns nun zur Genüge
mit der Technik der Next Generation Produkte von ATI beschäftigt
haben, können wir dank der freundlichen Unterstützung
von Sapphire, auch schon erste Benchmarks mit der Radeon
X1300 anbieten, die wir auf unserem Sockel 939 System
getestet haben.

An dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön
an Sapphire für die schnelle Bereitstellung der hauseigenen
Radeon X1300, die ab Ende nächster Woche im Handel erhältlich
sein soll. Zwar handelt es sich bei der Radeon X1300 nicht unbedingt
um die „ultimative“ Gamer-Karte, bietet aber für
eine Einsteiger-Grafikkarte sehr gute Leistung, besonders wenn man
bedenkt, dass jegliche Shadercode nicht mehr mit 96 Bit Floating
Point Precision berechnet wird, wie noch bei den R4x0, sondern
in 128 Bit (Shader Model 3.0 Spezifikation). Ein Umschalten
von FP32 auf Partial Precision, wie dies bei NVIDIA noch der
Fall ist, ist nicht möglich. Durch das Herabsetzen der Render-Genauigkeit
können Shader zwar schneller verarbeitet werden, doch
kann es je nach Shader zu einer Beeinträchtigung der
Bildqualität kommen.
 
Bevor wir nun zu den Benchmarks kommen, schauen
wir uns die Sapphire Radeon X1300 einmal im Detail an.
Die
signifikantesten Unterscheide zu dem auf Seite 3 bereits vorgestellten
Referenz-Modell der Radeon X1300 ist zum einen das Sapphire-typische
blaue PCB und zum anderen der passive Kühler. Beim Printed
Circuit Board nutzt der größte unter den ATI-Partner
insgesamt sechs Layer. Die Abmaße der Karte entsprechen
ungefähr denen einer X600 Pro. Ausgestattet ist die Platine
mit dem RV515LE, den Sapphire nach den Vorgaben
von ATI mit 450 MHz taktet.
Die insgesamt 256 MByte Speicher setzen sich aus 8 DDR2 Module
aus dem Hause Infineon zusammen. Die Zugriffszeit beträgt
2,5 ns, somit ist der Speicher für bis zu 400
MHz spezifiziert. Angesichts des relativ niedrigen
Speichertaktes von 250 MHz hätte Sapphire aber auch zu
etwas langsameren Bausteinen greifen können, Overclocker
werden diesen Umstand aber sicherlich zu schätzen wissen.
  
Wie schon eingangs angesprochen, verbaut
Sapphire auf seiner Radeon X1300 keinen kleinen aktiven Lüfter,
sondern einen großflächigen schwarzen Passivkühler.
In unserem geschlossenen Sockel 939 Testsystem erreichte der
Kühler unter Last eine Betriebstemperatur von 57 °C,
der Standard-Kühler ist mit 53 °C etwas kühler.
Somit ist die Sapphire Radeon X1300 ideal
für Silent-„Freaks“ geeignet. Dank den Avivo
Video-Features ist der RV515 auch perfekt für Wohnzimmer-PCs
geeignet. Denn neben einer sehr guten Bildqualität kommt
es bei einem Home-Cinema Rechner besonders auf ein niedriges
Betriebsgeräusch an.
  
Auf den ersten Blick bietet Sapphire, was
die Ausgänge der X1300 betrifft, nur die bekannte „Hausmannskost“:
VGA-, DVI- und TV-Out Buchsen. Doch wie immer steckt der Teufel
im Detail. Während der DVI-Ausgang auf den bisherigen
R4x0 Karten nur als Single-Link implementiert wurde, steht
der Radeon X1x00 Serie erstmal ein Dual-Link Interface zur
Verfügung. Die dafür notwendigen TMDS-Transmitter
hat ATI bereits im Chip integriert, sodass die Board-Partner
keine zusätzlichen Chips auf den Karten verbauen müssen.
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