ASUS Extreme AX 700 Pro 256 MByte
Einleitung :
Mit der Einführung der GeForce 6800 bzw. Radeon X800 Serie
konnten beide Chipschmieden die Leistung zu den alten High
End Grafikkarten GeForce FX5950 und Radeon 9800 XT nahezu
verdoppeln, nichts im Vergleich zu den bis dahin üblichen
20 bis 40 Prozent. Von diesem enormen Leistungsplus profitieren
auch die deutlich billigeren Mittelklasse-Modelle, die letztendlich
auf dieser Architektur aufbauen.
Die Radeon X700-Serie ist ein waschechter Abkömmling der
X800-Familie, was nichts anderes bedeutet, als dass der
RV410 über den vollen Funktionsumfang des großen Bruders
verfügen wird. Das wären zum einen die 3Dc Unterstützung
und viel wichtiger, die vollen 6 Vertex-Shader Einheiten.
Alles weitere zur Technik der neuen X800/X700
Serie aus Toronto können sie in unserem ausführlichen
Tech-Preview nach lesen.
Auf dem Papier kann die Radeon X700 Serie besonders durch
die 6 Vertex-Shader-Einheiten überzeugen.
Ob es allerdings reicht, um sich gegen die starke GeForce
6600-Serie aus Kalifornien zu behaupten?
Was wir anhand der Asus Extreme AX 700 Pro klären werden.
Die Karte
Üblicherweise übernehmen die AIB-Partner
bei den High End Grafikkarten fast immer das Referenzdesign
von ATI und statten die Karten im Höchstfall mit anderen
Lüftern aus. Bei den Mainstream Grafikkarten sind schon
eher ein paar mehr Abweichungen zum Referenz PCB festzustellen.
Allerdings entstehen diese Abweichungen dadurch, dass die
Hersteller meist auf gleichwertige, aber günstigere Bauteile
umsteigen.
ASUS verpasst der Extreme AX 700 Pro ein neues PCB in Anlehnung
an das Referenzdesign, inklusive erweiterten Hardware-Monitoring.
Die Farbe des PCBs ist im typischen ASUS orange gehalten.
  
Wie schon bei NVIDIAs neuen Mainstream-Karten
der 6600-Serie, benötigt auch ATIs X700 Serie keinen
zusätzlichen Stromanschluss. Die gelieferten 75 Watt
des PCI Express-Slot sollten auch für die heutigen Mainstream
Grafikkarten mehr als ausreichend sein. Allerdings hat man
die entsprechenden Lötstellen auf dem Board-Layout vorgesehen.
Bei dem verwendeten Speicher - insgesamt 256 MB - handelt
es sich um Samsung GDDR3-Speicher (K4J55323QF), der mit 430
MHz und effektiv mit 860 MHz DDR getaktet ist.
Spezifiziert ist der Speicher mit 2,0 ns für bis zu 500
MHz, was noch einiges an Reserven für Overclocker bietet.
Die 256 MByte verteilen sich auf insgesamt acht Module a 32
MByte, wovon vier auf der vorderen und die restlichen vier
auf der Rückseite Platz finden. Der Speicher ist über
ein 128 Bit Speicherinterface angebunden, so dass der X700
Pro eine Speicherbandbreite von 13,76 GB/s zur Verfügung
steht.
   
Der in 0,11 µm-Technik gefertigte
RV410 Chip wird mit dem X700 Pro-typischen Takt von 420 MHz
betrieben. Die gebotenen Anschlüsse sind VGA-Out, DVI-Out,
TV-Out und Video-Eingänge.
   
Sicherlich dürften viele die ersten
Reviews zum Launch am 21. September verfolgt haben. In den
meisten Reviews wurde die sehr hohe Lautstärke als teilweise
einziger Negativpunkt angegeben. Was natürlich auch die
einzelnen Board-Partner von ATI erkannt haben und sehr wahrscheinlich
werden alle mit eigenen Lösungen auf den Markt drängen.
Kommen wir nun zur Lösung von Asus:
Wir sind schon sehr gespannt, was die Konkurrenten von MSI,
Sapphire, HIS, usw., sich haben einfallen lassen. Durch die
Lüftersteuerung dürfte die ASUS Lösung mit
zu den leisesten zählen, was auch auf die XT Variante
zutreffen wird, denn hier wird der gleiche Kühler zum
Einsatz kommen.
  
Lieferumfang
Auf
der Treiber-CD befinden sich neben dem Treiber, die hauseigenen
Programme SmartDoctor (Version 4.54), VideoSecurity (Version
3.0.0.8) und GameFace (Version 2.50). Das Handbuch ist auf
einer zusätzlichen CD-ROM in zahlreichen Sprachen beigelegt.
Ebenfalls befindet sich noch ein DVI- und ViVo-Adapter im
Lieferumfang.
Wie schon die AIW Radeon Grafikkarten, so
nutzt auch ASUS den ViVo-Adapter für die Video Ein- und
Ausgänge. Die In- und Output-Ports bestehen jeweils aus
einem Composite (Cinch) und S-Video (DIN) Stecker. Leider
legt ASUS nicht die nötigen Verbindungskabel bei, so
dass man erst entsprechende Kabel kaufen muss, falls sie noch
nicht vorhanden sind. Der ViVo-Adapter besitzt ein 1,5 Meter
langes Kabel für den Anschluss an die Grafikkarte und
kann mit dem mitgelieferten Klettband bequem am PC-Gehäuse
oder in der näheren Umgebung angebracht werden. Auch
vermisst wird ein Programm zum Nutzen der Video-Eingänge.
- Treiber-CD
- SmartDoctor
- VideoSecurity
- GameFace
- Handbuch-CD
- DVI- auf VGA-Adapter
- ViVo-Adapter
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