Einleitung :
ASUS ist einer der wenigen ATI AIB-Partner, die sich nicht
nur bei den Einsteigern und Mainstream Grafikkarten, sondern
auch bei den High End Modellen, vom Einheitsbrei abheben.
Worunter ASUS mehr versteht, als andere Lüfter und
geänderte Farben der PCBs, aber auch die Ausstattung
kommt bei ASUS nicht zu kurz.
  
Die Karte
Schon auf den ersten Blick unterscheidet
sich die ASUS Extreme AX800-XT deutlich von den im Referenzdesign
gehaltenen Radeon X800-XT XT Grafikkarten. Die Farbe des PCBs
ist ASUS-typisch nicht in rot, sondern in einem orange gehalten.
Am PCB hat ASUS die üblichen kleinen Tweaks vorgenommen,
so dass man ein paar kleine Abweichungen zum ATI Layout erkennen
kann, u.a. der Anschluss des Lüfters.
   
Der verbaute Lüfter ist auch eine Eigenentwicklung
von ASUS und zeichnet sich durch die zusätzliche Kühlung
der vorderen Speicherchips aus. Die Referenzlösung von
ATI, welche auf den meisten X800-XT Grafikkarten verbaut wird,
kühlt nur den Grafikchip selbst. Als kleines Gimmick
verbaut ASUS im Lüfter, blaue LEDs, die besonders die
Case-Modder ansprechen sollen. Die auf der Rückseite
zu findenden Speicherchips werden aber nicht mit gekühlt,
was aber auch nicht nötig ist.
   
Ein weiteres Novum ist der zweite externe
TDMS-Baustein, für den zusätzlichen digitalen Ausgang.
Zwar sind die Lötstellen auf allen PCBs der X800-XT Serie
sowohl in der AGP, als auch in der PCI Express Variante vorhanden,
doch einzig ASUS stattet seine X800-XT XT mit dem zusätzlichen
Digital Wandler aus.
Bei den Taktraten hält sich ASUS an die Vorgaben von
ATI und taktet den Grafikchip und die Speichermodule jeweils
mit 500 MHz.
Die acht Speicherchips stammen von Samsung und sind mit einer
Zugriffszeit von 2,0 ns bis 500 MHz spezifiziert.
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