CeBIT
2005 Teil III
Einleitung Wie
nun seit mehr als 18 Jahren, hat die CeBIT auch 2005 wieder
ihre Türen in Hannover geöffnet gehabt. Fast das
gesamte ATI-News Team tummelte sich auf der weltgrößten
Computermesse, um sich über die neusten Trends und kommenden
Produkte zu informieren.
Auf unseren 5 Messetagen besuchten wir alles, was Rang und
Namen hatte und präsentieren nun den dritten und letzten
Teil unserer CeBIT-Berichterstattung für dieses Jahr.
Auf unserer Liste standen diesmal: Shuttle, Club3D, Asus,
Sapphire Tul, Gigabyte, Leadtek und Gainward.
An dieser Stelle möchten wir uns nochmals
herzlichst bei allen Ansprechpartnern für die teilweise
sehr informativen und angenehmen Gespräche bedanken.
Neben wunden Füßen, werden uns
sicherlich auch die zahlreichen interessanten Gesprächen
in Erinnerung bleiben. Obwohl nicht immer alles hundertprozentig
glatt lief, kann man im Endeffekt doch sagen, dass die für
uns ein voller Erfolg war. Wir freuen uns schon auf die CeBIT
2006 und hoffen, dass wir auch im kommenden Jahr unsere Leser
wieder so gut wie möglich über die neusten Errungenschaften
der IT-Branche informieren können.
Movies
zur CeBIT Teil I (Intel und AMD)
Movies zur CeBIT Teil II (Gizmondo, LG SV360 und TriXX von
Sapphire)
Shuttle
Als Barebone-Marktführer
präsentierte Shuttle auf der CeBit seine komplette Produktfamilie.
Ausgestellt waren nicht nur zahlreiche Barebone Systeme und
Shuttle Komplett-PCs, sondern auch Shuttels TFT-Monitore.
Der Kunde konnte sich in der „Intel Shuttle Entertainment
Area“ von der Leistungsfähigkeit der Barebone-Systeme
überzeugen. Neben einem attraktiven Bühnenprogramm,
sorgten auch einige Showmatches der weltweit besten Computerspieler
für die nötige Unterhaltung.
Auf der CeBIT 2005 stellte Shuttle den XPC
Barebone ST20G5 vor. Er verfügt über den ATI Radeon
XPress 200 Chipsatz, der integrierten Grafiklösung mit
DirectX 9 Technologie. Ausgestattet mit dem neuen Radeon-Chipsatz
unterstützt der ST20G5 Athlon 64 Prozessoren für
Sockel 939, 1 GHz HyperTransport und DDR400 Arbeitsspeicher.
Dank der integrierten Grafik bietet dieser Mini-PC einen DVI-
und einen VGA-Ausgang und ist damit besonders für Multimonitoring
und Präsentationen geeignet. Mit einer x16 PCI Express
Grafikkarte ist sogar die Unterstützung für drei
Monitore möglich.
Durch die platz sparende Bauform können allerdings nur
Grafikkarten mit Singel-Solt Lösungen eingesetzt werden.
Dual-Slot oder einige Heatpipe Lösungen können nicht
verbaut werden.
 
Elegant verpackt ist der XPC in einem G5-Gehäuse,
die Laufwerksschächte (1x CD-ROM und 1x Floppy) sind
mittels Blenden versehen, der Rest des Gehäuses ist aus
Aluminium gefertigt. Zudem verfügt der ST20G5 über
alle Vorteile der SilentX Technologie: SilentX 240 Watt Netzteil,
Integrated Cooling Engine (ICE) mit geregeltem 92 mm Lüfter
und intelligenter Luftführung.
Statt einer Southbridge aus dem Hause ATI
vertraut Shuttle, wie auch zahlreiche andere Hersteller, auf
eine ULi Bridge.
Zusätzliche Leistungsmerkmale des Mini-PCs sind: integriertes
Gigabit Ethernet, zwei FireWire 400 Anschlüsse, vier
externe USB 2.0 Anschlüsse, 8-Kanal Sound mit SPDIF Digital
I/O und Serial ATA mit RAID (0,1, JBOD). Als Erweiterungs-Slots
steht der oben schon erwähnte PCI Xpress 16 Slot und
ein PCI Steckplatz zur Verfügung.
Der XPC Barebone ST20G5 wird ab Anfang April
für einen Preis von rund 380 Euro im Handel erhältlich
sein.
Einen kleinen Einblick in die nähere
Zukunft gewährte Shuttle der Presse in einen kleinen
abgegrenzten Bereich.
Neben einem SLI fähigem XPC Barebone, zeigte Shuttle
noch ein Barebone für Intels Pentium M-Prozessor.
Sehr erfreulich waren die kompakten Abmessungen von 44,2 cm
x 35,0 cm x 7,8 cm (Breite, Tiefe, Höhe), was kaum größer
als die meisten heutigen DVD-Player ist.
Ausgeliefert werden soll das System im 2. oder 3. Quartal,
Preise konnte man noch nicht nennen. Sicher ist jedoch, dass
Shuttle den Barebone definitiv mit kompletter Hardwareausrüstung
und Microsoft Windows XP Media Center Edition 2005 ausstatten
wird.
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