Die Wachablösung – Club 3D GeForce 7800 GTX
Einleitung :
Nachdem NVIDIA sich Jahre lang mit der GeForce Serie auf
der Sonnenseite befand, gelang es ATI vor gut drei Jahren
mit dem Release des R300, vielen wohl besser bekannt als
Radeon 9700 Pro, den Spieß umzudrehen. Selbst bis
vor ein paar Monaten waren die Kanadier mit den Refresh-Chips
des R300-Designs immer noch leicht überlegen und NVIDIA
spielte mit der GeForce FX und 6 Serie zumindest im High-End
Bereich nur die zweite Geige. Mit der am 22. Juni vorgestellten
GeForce 7800 GTX (Codename: G70) konnte NVIDIA aber wieder
die alten Verhältnisses herstellen. In wie weit, möchten
wir anhand der Club 3D GeForce 7800 GTX klären.
Wie sich die Club 3D GeForce 7800 GTX
in unserem Sockel 775 System geschlagen hat und alle weiteren
Details zur Grafikkarte kann, wie immer, unserem Review
entnommen werden. Bevor wir mit dem Review beginnen, erst
noch ein kleiner Ausblick: In zwei Wochen werden wir zudem
den zweiten Teil unseres SLI-Artikels anbieten, wo neben
zwei GeForce 7800 GT auch zwei GTX zeigen müssen, zu
was sie im Sockel 939 System fähig sind.

Die Karten
Bereits auf den ersten Blick wird klar, dass
die GeForce 7800 GTX deutlich länger ausfällt, als
die Vorgängerkarten der GeForce 6800 Ultra oder 6800
GT Klasse. Durch die geänderte Spannungsversorgung der
GeForce 7800 GTX misst das PCB nun stolze 23 cm und ist gute
4 cm länger, als eine Radeon X850 XT.
   
Wie
sich herausgestellt hat, können besonders bei den heutzutage
voll ausgestatteten Mainboards diese Zentimeter schnell zum
Knackpunkt werden. Während sich bei unserem Gigabyte
Sockel 775 Mainboard, dem GA-8ANXP-D,
die GeForce 7800 GTX genau zwischen den IDE- und Diskettenanschluss
platzierte, müsste man beim Sockel 939 Mainboard, dem
GA-8KNXP-SLI
auf einen SATA 2 Anschluss verzichten, was aber dank den
insgesamt 8 Ports kein größeres Problem darstellen
sollte.
Wie es sich für High-End Grafikkarten
gehört, hat auch die Club 3D GeForce 7800 GTX zwei DVI-Ausgänge
und einen SLI-Anschluss. Mittels denen im Lieferumfang enthaltenen
Adaptern, zwei an der Zahl, können natürlich auch
weiterhin zwei herkömmliche Monitore angeschlossen werden.
Die zusätzliche Stromzufuhr wird über die am Ende
des PCBs angebrachte 6-Polige Buchse bewerkstelligt.
 
Während die meisten 6800 Ultra Modelle
mit einem Dual-Slot Kühler ausgestattet wurden, nutzt
die GeForce 7800 GTX, dank des kleineren Fertigungsprozesses
von 0,11 Mikron, wieder eine Singel-Slot Lösung.
Der von NVIDIA neu entwickelte Kühler basiert zum größten
Teil auf Aluminium mit einer Kupferplatte als Basis, zudem
sorgt eine Heatpipe für optimale Wärmeverteilung.
  
Ebenfalls neu ist der Lüfteranschluss,
der nun aus vier, statt drei Leitungen besteht. Die vierte
Ader wird für die dynamische Lüftersteuerung genutzt,
statt den meist üblichen zwei oder drei Stufen, sollen
so insgesamt zehn zur Verfügung stehen, die dafür
sorgen, dass die Karte auch unter Volllast nur so laut wird,
wie es unbedingt erforderlich ist.
Für den Video-In nutzt Club 3D einen extra Chip von Philips,
der in der Qualität dem ATI Rage Theater in nichts nachsteht.
  
Beim Speicher setzt Club 3D auf GDDR3 Markenspeicher
aus dem Hause Samsung, der mit einer Zugriffszeit von 1,66
ns für bis zu 600 MHz spezifiziert ist und auch so getaktet
wird. Beim Chiptakt hält sich Club 3D mit 430 MHz an
die Vorgaben von NVIDIA.
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