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Enmic Excalibur Radeon 9500 Pro
Einleitung
Im November kündigt ATI die Radeon 9500 Pro an. ATI liefert
schon seit Anfang Dezember erste Boards in Amerika aus, HIS/Enmic
ist in Europa einer der ersten Anbieter welcher schon vor
Weihnachten die Radeon 9500 Pro ausliefern konnten.
In diesem Test machten wir klären ob die Radeon 9500
Pro auch den Erwartungen gerecht wird.
Die Änderungen
Der
Chip entspricht dem der Radeon 9700, allerdings muss er mit
einem nur 128 Bit breitem Speicherbus auskommen. Die Speicherbrandbreite
fällt dadurch auf 8,8 Gigabyte pro Sekunde zurück.
Dank des 256 Bit Speicherbus bietet die Radeon 9700 Pro 19,8
GB/s, eine GeForce TI 4600 mit einem 128 Bit breitem Bus 10,4
GB/s.
Um die Produktionskosten so gering wie möglich zuhalten,
entwickelte ATI ein neues PCB.
Dank der reduzierten Speicherbusbreite führen nur halb
so viele Leitungen zu den Speichermodulen. Bei den Spannungswandlern
auf der Rückseite fallen die Änderungen zur Radeon
9700 Pro eher gering aus. Bei den Spannungswandlern verzichtet
ATI nun auf das Kühlblech, was sich bei der Radeon 9700
noch deutlich erhitzte.
Die Karte
Die
DDR BGA Speichermodule stammen wie schon bei der Radeon 9500
von Hynix und besitzen eine Zugriffszeit von 3,6 ns. Beim
Lüfter setzt HIS/Enmic auf das gewohnte Modell der Radeon
9700 Pro, welcher neben dem angenehmen Laufgeräusch auch
noch eine gute Kühlleistung ermöglicht. Die Standardtaktfrequenz
beträgt Radeon 9500 Pro-typisch 275/270 MHz. Neben dem
üblichen VGA-Out bietet die Karte die typischen DVI-Out
und TV-Out Anschlüsse. Für den TV-Out ist weiterhin
der R300 selbst zuständig, weiterhin bezieht auch die
Radeon 9500 Pro die Spannung über die externe Stromquelle.
Technische Daten
- ATI Radeon 9500 Pro (R300) VPU
- AGP 3.0-Spezifikation (AGP 8x/4x/2x)
- 275 MHz VPU-Takt
- 270 MHz Speichertakt
- 8,8 GB/sec Bandbreite
- 128 MB DDR Speicher, 3,6 ns (Hynix)
- 15 Pin analog Monitorausgang
- TV-Out (S-VIDEO) max. Auflösung: 1024x786
- DVI-I Ausgang
- 2x 400 MHz RAMDAC, max. Auflösung : 2048x1536
- 2 Jahre Garantie
Ausstattung
Zum
Test stellte uns Enmic die Verkaufsversion der Radeon 9500
Pro, mit dem kompletten Softwarepaket.
Auf der Treiber-CD ist neben dem Catalyst 2.4, auch die neuste
Version von HydraVision zu finden. Leider sucht man die Radeon
8500 Demos vergeblich.
Als Softwarepaket legt Enmic neben dem Power DVD XP Softwareplayer,
dem Rennspiel Ballistics noch die Videosoftware PowerDirector
2.1 VE bei. Mit dem PowerDirector lassen sich sehr schnell
und einfach eigene Video-CDs oder gar DVDs erstellen.
Beim gedruckten Benutzerhandbuch beschränkt Enmic auf
die Wesentlichen Schritte vom Einbau bis zum Anschluss des
Monitors/LCD Monitor und des TVs. Weiter Information zu den
Treibermenüs sind nur auf der Treiber CD zu finden, dafür
jedoch in verschiedenen Sprachen.
Alle benötigten Kabel und Adapter bis auf einen Scart-Adapter
liegen bei.
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