Gainward und Leadtek GeForce 6600 GT mit 128 MByte
Einleitung :
Nachdem wir im letzten September bereits die Referenz-Lösung
der GeForce 6600 GT testen konnten, war es nun an der Zeit
auch mal die Lösungen der NVIDIA-Partner unter die
Lupe zu nehmen. Wir ließen uns also nicht lumpen und
orderten zwei Karten von den wohl bekanntesten und auch
beliebsteten AIBs der Kalifornier in Deutschland: Gainward
und Leadtek. Wie sich die beiden untereinander und gegenüber
der Referenz von NVIDIA und ATI geschlagen haben, kann man
in unserem ausführlichen Review nachlesen:
   
Die Karten
Im Gegensatz zu der vor einigen Monaten getesteten
Referenz GeForce 6600 GT, peppt Gainward seine 6600 GT mächtig
auf. Neben dem roten PCB und Speicherkühlern, sticht
besonders der Lüfter heraus, der sehr angenehm seinen
Dienst vereichtet.
   
Das Stromkabel des Lüfters wird über
eine zweipolige Stiftleiste, die sonst nur für Jumper
genutzt wird, mit der Platine verbunden.
   
Dafür packt man statt dem üblichen
2,0 ns Speicher, den schnelleren GDDR3 Speicher von Samsung
mit 1,6 ns auf die Platine. Getaktet wird die Karte mit den
von NVIDIA vorgegeben 500 MHz für den Speicher und den
Chip. Um in den Genuss der beworbenen mehr Leitung zu kommen
muss das beigelegte Experten Tool installiert werden.
   
Etwas unscheinbar kommt die Leadtek WinFast
6600 GT THD daher, die es auf dem zweiten Blick aber faustdick
hinter den Ohren hat. Leadtek setzt wie Gainward auf das Referenz-PCB,
verzichtet aber leider auf den zweiten (möglichen) DVI-Ausgang
und die Video-Eingänge. Somit bietet die Leadtek WinFast
6600 GT THD die üblichen Ausgänge: CRT, DVI-I und
TV-Out.
   
Als Speicher verbaut Leadtek, wie auch schon
Gainward, den schnellen 1,6 ns GDDR-3 Speicher von Samsung,
der mit seinen spezifizierten 600 MHz noch deutlich Luft nach
oben hat. Während die meisten Hersteller ihre Grafikkarten
mit dem Default-Takt ausliefern und mit der Installation entsprechend
beigelegten Tools nachträglich Übertakten, u. a.
üblich bei Gainward und einigen ATI AIBs, geht Leadtek
einen anderen Weg.
   
Statt die WinFast 6600 GT THD mit den typischen
Taktraten einer GeForce 6600 GT (500 MHz/ 500 MHz) auszuliefern,
taktet Leadtek die Grafikkarten gleich von Haus aus mit 550
MHz für den Chip und 560 MHz für den Speicher. Was
wir besonders aus sicht des Anwenders für einen großen
Vorteil halten, denn so entfällt das große „herumbasteln“
am System, was besonders unerfahren User freuen dürfte.
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