Die
Kraft der zwei Herzen ATI CrossFire
Einleitung :
Als NVIDIA die SLI-Technologie Ende 200x einführte, wurde
dies von der Konkurrenz nur müde belächelt und als
ein Nischenprodukt abgetan, für das es keinen wirklichen
Markt gebe. Wie man uns in einer stillen Stunde seitens ATI
mitteilte, hätte man das Produkt nie alleine gebracht
und wenn, auch eher später als früher. Einmal auf
dem Markt wurde das Produkt zur Überraschung viel sehr
positiv angenommen und ist seit dem das „must-have“
Feature für Enthusiasten, die was auf sich halten. Nicht
umsonst haben die Kalifornier auf der CeBIT die Quad-SLI Technologie
vorgestellt.

Überrascht von dem unerwarteten Erfolg
musste ATI etwas tun, um NVIDIA nicht alleine die Lorbeeren
ernten zu lassen. Weshalb man kurzerhand die CrossFire Technologie
ins Leben rief. Sie sollte nicht nur schnell und kompatibel
zu allen Spielen, sondern auch sehr flexibel sein, all das,
was NVIDIA aus Sicher der Kanadier nicht bot. Leider lief
bei der Einführung von CrossFire in Verbindung mit den
X8x0 Karten nicht alles wie geplant, was dazu führte,
dass die Karten erst Monate nach dem Launch auf den Markt
kamen und auch dann immer noch nicht 100 Prozent fehlerfrei
funktionierten.
Erst mit der Einführung der Radeon X1000
Serie kam CrossFire so richtig in Fahrt, was zum einen an
der deutlich besseren Performance des R520 zur Radeon X8x0
Serie liegt und zum anderen darin, dass ATI die bisher vorhandenen
Kinderkrankheiten ausmerzen konnte.
Ob die Kanadier aber alle Versprechen war
machen konnten und wie sich CrossFire gegenüber der SLI-Technologie
schlägt, können Sie auf den folgenden Seiten nachlesen.
Viel Spaß dabei!
Radeon X1300 und X1600 CrossFire
War bei der Radeon X1600 eigentlich, wie
bei den High-End Grafikkarten, eine separate CrossFire Edition
Grafikkarte mit externen Composite-Engine angedacht, so wurde
dieses seitens ATI schnell wieder verworfen.
Statt über den externen Dongle kommunizieren die beiden
Grafikkarten über ein Peer to Peer Protokoll, welches
vom Catalyst Treiber gesteuert wird. Die Bandbreite aktueller
PCI Express Mainboards mit zwei mal 8x Slots ist vollkommen
ausreichend, neuere Chipsätze liefern mit zwei vollwertigen
16x Slots nochmals eine minimal bessere Performance.
 
Der große Vorteil ist für den
Endkunden, dass er sich einfach zwei Grafikkarten der Radeon
X1300 oder zwei der Radeon X1600 Serie kaufen und ohne Probleme
CrossFire aktuvieren kann. Dank der großen Flexibilität
können Karten unterschiedlicher AIBs gemischt werden,
sogar die Kombination einer Radeon X1300 Pro und einer normalen
Radeon X1300 ist möglich. Optimale Performance kann CrossFire
aber erst mit zwei gleichen Grafikkarten entfalten, bei zwei
ungleichen bremst die langsammere die schnellere Grafikkarte
aus.
 
Für den CrossFire Test stellte uns Sapphire
zwei Radeon X1300 und eine Radeon X1600 XT Grafikkarte zur
Verfügung. Die zweite Radeon X1600 XT Grafikakrte stelle
uns einmal Club 3D und zum anderen HIS zur Verfügung.
In allen 9 Konstellationen mit den Radeon X1600 XT Grafikkarten
konnten wir ein CrossFire System aufbauen.
Links zu den Einzelltest der Grafikkarten:
Sapphire
Radeon X1300
Sapphire
Radeon X1600 XT
Club
3D Radeon X1600 XT
HIS
Radeon X1600 XT
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