NVIDIAs
SLI – Die Leistung von Morgen schon Heute Teil II
Einleitung :
Das Kürzel SLI dürfte einigen noch sehr gut von
der legendären Ära der Voodoo² 3D-Beschleuniger
bekannt sein. Mitte der Neunzigerjahre zeigten die Ingenieure
der Grafikchipschmiede 3dfx, durch Aufteilen der anfallenden
Grafikberechnungen auf zwei Grafikkarten, Leistungen, die
erst deutlich später durch normale Grafikkarten aus dem
Hause NVIDIA oder ATI erreicht werden konnten.
Nachdem wir im letzten Jahr bereits die GeForce
6800 Serie bei uns im „Labor“ hatten, konnten
wir nun die 7800er Serie auf ihre SLI-Tauglichkeit prüfen.
Wer wissen möchte, wie der G70 im Doppelgespann abgeschnitten
hat, der sollte unbedingt unser ausführliches Preview
lesen.
Club 3D GeForce 7800 GTX
Nachdem wir uns die Club 3D GeForce 7800
GTX bereits im Einzelltest näher angesehen haben, stellte
uns Club 3D für den SLI Test eine zweite Grafikkarte
zur Verfügung. Mit den neuen ForceWare Treibern (ab 81.xx)
können nun aber auch Grafikkarten unterschiedlicher Hersteller
miteinander kombiniert werden.
   
Weitere Details zur Club 3D GeForce 7800
GTX können unserem Artikel entnommen werden.
Gainward GeForce 6600 GT
Die GeForce 6600 GTs stellte uns Gainward
zur Verfügung. Rein optisch unterscheidet sich die GeForce
6600 GT Ultra/1960 PCX XP Golden Sample nur kaum von der Mitte
des Jahres getesteten GeForce 6600 GT PCX XP Golden Sample
GLH. Der größte Unterschied ist der etwas kleiner
ausfallende Lüfter. War bisher immer die Installation
des Experten Tools von Nöten, um die volle Leistungsfähigkeit
der Golden Samples abrufen zu können, ist bei unseren
Samples bereits der höhere Takt von 560/ 525 MHz gegenüber
den sonst üblichen 500/500 MHz fest im Bios eingestellt.
   
Der GDDR3 Speicher stammt aus dem Hause Samsung
und ist mit 2,0 ns offiziell für 500 MHz spezifiziert.
Bein den Anschlüssen gibt es nichts zu meckern, zwei
DVI-Schnittstellen und der obligatorische TV-Out runden das
Paket ab. Die Verwaltung übernimmt der auf der Rückseite
befindliche Philips Chips.
   
Mittels denen im Lieferumfang enthaltenen
Adaptern, zwei an der Zahl, können natürlich auch
weiterhin zwei herkömmliche Monitore angeschlossen werden.
Allerdings ist keine der DVI-Schnittstellen als Dual-Link,
wie bei der Radeon X1x00 Serie, ausgelegt, ein Betreiben von
Widescreen TFTs ist somit nicht möglich.
Lieferumfang
Neben einer Treiber-CD befindet sich noch
ein Software DVD-Player und eine Videoschnittsoftware im Paket.
Neben zwei DVI-auf-D-Sub Adaptern, liegt noch der benötigte
Video-In und Video-Out/HDTV Adapter bei, S-Video oder Chinch
Anschlusskabel sucht man leider vergebens.
 
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