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Sapphire All In Wonder Radeon 9700 Pro
Theater 200
ATI
bietet mit dem Theater 200 eine Ein-Chip-Lösung zur Digitalisierung
von analogen Bild- und Stereoton-Quellen. Der Theater 200
digitalisiert analoge Videosignale in ein ITU-656-kompatibles
digitales Video. Ebenfalls digitalisiert der Theater 200 Stereo-
und Monosound und gibt die Daten über ein I2S Audio-Bus
(Inter-IC Sound) digital aus.
Der Videodecoder beinhaltet Funktionen wie Macrovision-Erkennung,
einen adaptiven 2D-Kammerfilter (Comb Filter/optimierter Algorithmus
für Video und Text), sowie eine vertikale und horizontale
Skaliereinheit.
Auf der Audioseite integriert ATI unter anderem zwei 12-Bit-Analogwandler,
einen Anti-Aliasing-Filter und Automatic Gain Control (automatische
Verstärkungsreglung).
Gefertigt wird der Theater 200 mit einem Fertigungsprozess
von 0,18 micron und nutzt eine Core-Spannung von 1,8 Volt
sowie eine I/O-Spannung von 3,3 Volt. Ausgeliefert wird der
Theater 200 in einem 100-Pin LQFP Gehäuse.

Technische Daten
- ATI Radeon 9700 Pro (R300) VPU
- AGP 3.0-Spezifikation (AGP 8x/4x/2x)
- 325 MHz VPU-Takt
- 310 MHz Speichertakt
- 20 GB/sec Bandbreite
- 128 MB DDR Speicher, 2,86 ns (Samsung)
- 15 Pin analog Monitorausgang
- TV-Out (S-VIDEO) max. Auflösung: 1024x786
- DVI-I Ausgang
- 2x 400 MHz RAMDAC, max. Auflösung : 2048x1536
- 2 Jahre Garantie
Multimedia Center 8.1 Die
zentrale Schaltstelle der All-In-Wonder Grafikarten stellt
das ATI Multimedia Center dar. Im Vergleich zur Vorgängerversion
(7.x) schmückt sich das MMC 8.1 besonders mit hinzugekommenen
Funktionen.
Folgende Programme sind im MMC enthalten:
ATI-TV – Für die TV-Wiedergaben und Aufnahme
zuständig
ATI-DVD – Software DVD-Player
ATI-VCD – Software zum Abspielen von Video-CDs
ATI-CD – Software für Musik-CDs
File Player – Software zum Abspielen von Videoclips
ATI-Teletext – Software zum Darstellen des Videotexts
Library – Verwaltungs-Software für Videos,
Bilder, Musik, etc.
Eines der neuen Features des Multimedia Center
8.1 ist MulTView. MulTView ermöglicht es, bis zu zwei
Tuner in einem System zu installieren. So ist es möglich,
gleichzeitig zwei Programme zu sehen, oder ein anderes Programm
zu sehen, während man nebenbei ein zweites aufzeichnet.
Um MulTView nutzen zu können, benötigt man noch
zusätzlich eine PCI-TV-Karte, wie z.B. die ATI TV Wonder.
Die TV-Programme werden per automatischem Sendersuchlauf von
der Software gefunden, was ca. 7 min in Anspruch nimmt. Leider
werden die automatisch erkannten Sender nicht beschriftet,
obwohl derartiges durch die Teletext-Funktion realisierbar
wäre.
Videos kann die AIW 9700 Pro sowohl in MPEG-1/2, als auch
in einem ATI-eigenen Format abgespeichern. Durch die Cobra
MPEG-2 Engine, sinkt die CPU-Auslastung bei der Kompression
der Daten im Vergleich zur AIW Radeon 8500DV um ca. 5 Prozent.
Somit ist die AIW 9700 Pro die einzige Grafikkarte am Markt,
welche ein Teil der Kompression selber durchführt. Laut
ATI verlegt die Cobra Engine ca. 10 bis 20 Prozent der MPEG-2
Komprimierung in die Hardware der All In Wonder 9700 Pro,
den restlichen Teil übernimmt weiterhin der CPU.

Dank ThruView ist es möglich, sich das
Videosignal wahlweise über den Desktop oder einen Ordner
legen zu lassen. Eine weitere sehr interessante Funktion ist
das so genannte Time-Shifting, was neben einer Live-Pause
noch die Möglichkeit der zeitversetzten Wiedergabe von
laufenden Aufzeichnungen bietet.
 
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