|
Sapphire Radeon 9200
64 MB PCI
Einleitung
Der AGP-Steckplatz gilt schon seit längerem als Standard,
aber es gibt noch immer einen kleinen Bedarf an PCI-Grafikkarten.
Dies ist wohl durch die von vielen PC-Herstellern bevorzugte
Onboard Grafiklösung zu erklären. Durch die vorhandene
Onboard Grafikkarte wird meist auf einen AGP-Port verzichtet,
um die Kosten so gering wie möglich zu halten.
Um besonders ältere Rechner nochmal fit für neuere
Spiele zu machen, besteht die Möglichkeit, die Onboard
Grafikkarte gegen eine PCI-Grafikkarte zu tauschen, falls
kein AGP-Port vorhanden ist.
Mit der Sapphire Radeon 9200 64 MByte PCI testen wir bereits
die zweite PCI Grafikkarte mit ATI Grafikchips.
Die Karte
Der
verwendete Passivkühler ist per Wärmeleitkleber
am Chip befestigt, kann aber dank der vorgesehenen Löcher
(Diagonal 5,5 cm) einfach ausgetauscht werden. Per Jumper
kann man zwischen PAL und NTSC wählen. Das PCB baut auf
dem der Radeon 9000 PCI auf, wurde aber im Detail überarbeitet
und verfügt weiterhin über die mögliche Option
für Video-Eingänge. Getaktet ist die Karte mit 250/200
MHz, die Speichermodule stammen von AData mit einer Zykluszeit
von 4 ns. Durch das Verwenden von nur 4 Speichermodellen steht
der Radeon 9200 PCI mit 64 MByte DDR-SDRAM nur ein 64 Bit
Speicherinterface zu Verfügung. Daraus resultiert wie
bei der Club3D Radeon 9200 LP eine Speicherbandbreite von
nur 3,2 GB/sec.
   
   
Lieferumfang
Beim
Lieferumfang beschränkt sich Sapphire bei der Radeon
9200 64 MB PCI auf das Wesentliche. Neben der Treiber-CD findet
man nur noch einen S-Video/Composite Adapter im Lieferumfang,
weder DVI/VGA Adapter noch ein gedrucktes Handbuch liegen
bei.
|