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Radeon IGP 340
Einleitung
In diesem Review möchten wir einmal ATIs
hochintegrierte Radeon IGP Chipsätze näher vorstellen.
Business - und Low Cost-Markt
Auf dem Markt der hochintegrierten Chipsätze habe 3D-Performance
keine Priorität. Business-Features wie Hydravision, gute
2D-Bildqualität und ein tiefer Preis seien hier viel
wichtiger.
Wenn man das Wort Grafikkarte hört, denk man sofort
an eine Steckkarte für den AGP- oder den PCI-Port.
Die Chip Hersteller wie nVidia, ATI, 3D Labs, Matrox,... sind
meist genauso geläufig wie die Grafikchips selbst GeForce,
Radeon, Kyro, Parhelia. Der Preis einer Grafikkarte beträgt
meist zwischen 70 und 500 Euro. 5000 Punkte beim 3D Mark 2001
SE in 1024x768 sind heutzutage kein Problem mehr, bei entsprechendem
CPU samt entsprechender Grafikkarte sind die 15.000 Punkte
schnell erreicht.
Die erschreckende Wahrheit ist jedoch, dass die meisten verkauften
Grafikkarten von SiS, Intel und VIA stammen, meist kein 30
Euro kosten und meilenweit von den 5000 Punkten entfernt sind.
Diese Grafikchips sind nicht etwa auf teuren Steckkarten mit
Speicher, sonder direkt in den Chipsatz des Mainboards integriert.
Als Grafikspeicher steht ein abgegrenzter Teil des Hauptspeicher
zu Verfügung. Die Rede ist von den so genannten hochintegrierten
Chipsätzen, die den Mainboardherstellern für 25
bis 55 Euro je nach Chip angeboten werden. Der Markt der integrierten
Chipsätze ist deutlich höher als der Markt für
Steckkarten, deshalb greifen die Hersteller auch beherzt zu.
Laut dem Marktforschungsinstitut Mercury Research sind im
Jahre 2004 zwei von drei verkauften Grafikchips in einem Mainboardchip
integriert.
Das selbe gilt auch für die Notebooks, wo zurzeit schon
die meisten Modelle mit integrierter Grafik ausgeliefert werden.
Angesicht dieser Zahlen verwundert es nicht, dass nVidia oder
ATI sich den Markt der integrierten Chipsätze selber
unter den Nagel reißen möchte.
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