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Sapphire Radeon X550 und Gainward GeForce 6600

 
Artikelinfo 
Publiziert:
15. November 2005
Von:
Wenzula
Kategorie:
Grafikkarten
Einleitung :

Während die ganze Hardware-Welt gespannt auf die Radeon X1800 XT und GeForce 7800 GTX 512 MByte wartet, die höchstwahrscheinlich nur einem kleinem Käuferkreis vorenthalten bleibt, wollen wir uns in unserem aktuellen Einsteigergrafikkarten Review mal den Karten widmen, die für den größten Teil der User von Interesse sein könnten. Zwar sind die Low-End Chips aus dem Hause ATI und NVIDIA bei den „Gamern“ verpönt, aber dennoch findet man entsprechende Boards in zahlreichen Komplettsystemen, weshalb wir uns fünf aktuelle Mainstream-Grafikkarten geschnappt und auf ihre Spieltauglichkeit getestet haben.

Bevor wir zur Besprechung der einzelnen Grafikkarten schreiten, wollen wir die wichtigsten technischen Details der fünf Wettbewerber noch einmal kurz zusammenfassen:

ATI Grafikkarten

NVIDIA Grafikkaten

Sapphire Radeon X550

Auf der diesjährigen Computex, die im Juni in Taipei stattfand, hat die Radeon X550 das erste Mal das Licht der Welt erblickt. Bei der Radeon X550 handelt es sich grob genommen um eine leicht höher getaktete Version der X300 für den unteren Mainstream-Bereich.

Wie eben schon einmal angedeutet, basiert die Karte auf dem RV370 und nutzt vier Rendering-Pipelines sowie zwei Vertex Shader Einheiten. Die uns von Sapphire zur Verfügung gestellte Silent-Edition (passiver Kühler) verfügt über 256 MB DDR RAM und ist mit einem 128 Bit Speicherinterface an den Chip angebunden. Die Taktraten betragen 400 MHz für den Chip und 250 MHz für den Speicher.

Schon auf den ersten Blick unterscheidet sich die Sapphire Radeon X550 deutlich von der herkömmlichen X550 Konkurrenz, denn Sapphire hat der Karte einem passivem Kühler spendiert. Der auf der Frontseite sowohl den Chip an sich, als auch die Speicherbausteine bedeckt, diese aber nicht mitkühlt, sondern nur den Chip.

Statt den seit längeren gewohnten Speicherchips im BGA-Format (Ball Grid Array) kommen die Chips im TSOP-Gewand (Thin Small Outlline Package) daher, was aber keinen Nachteil bringt. Wie wir in der Vergangenheit feststellen konnten, ist der TSOP dem gleich getakteten BGA ein wenig überlegen, was sich damit erklären lässt, dass beim TSOP-Speicher ein wenig leichter einige Tweaks am PCB vorgenommen werden können.
Der Speicher stammt von Hynix und ist mit 4 ns Zugriffszeit für maximal 250 MHz spezifiziert, was Sapphire auch voll ausnutzt.
Bei den Ausgängen gestaltet sich das altbekannte Bild: VGA, DVI und TV-Out.

S/N NummerSpeicherBeilagenBeilagen

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