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Sapphire Radeon X550 und Gainward GeForce 6600

Gainward GeForce 6600/6600 LE

Gainward stellte uns freundlicher Weise die PowerPack! Ultra/1960 PCX XP Golden Sample zur Verfügung, die wir für unseren Test zum einen als GeForce 6600, aber zum anderen auch als 6600 LE behandelt haben, um einen Gegenspieler für die Radeon X300 Se bzw. X550 zu haben.

Die Abmessungen der Grafikkarte entsprechenden denen einer Radeon X550. Das PCB ist im typischen Gainward-rot gehalten, entspricht aber ansonsten dem NVIDIA Refenzdesign. Der verbaute Lüfter überzeugt mit einem sehr angenehmen Laufgeräusch.

Die GeForce 6600 taktet mit 300 MHz für den Chip und 250 MHz für die 128 MB DDR-I Speicherbausteine, die über eine Zugriffszeit von 4.0 ns verfügen. Dadurch, dass der Speicher über ein 128 Bit Speicherinterface mit dem Chip verbunden ist, zählt hier jedes MHz. Zum Vergleich: die Ultra/1760 muss mit lediglich 8 GB/s auskommen, während die X600 Pro schon über 9,6 GB/s.

Weiter geht es mit der von uns emulierten GeForce 6600 LE, die sich lediglich durch die technischen Spezifikationen von der 6600er unterscheidet. Abstriche musste die LE-Version bei der Anzahl der Pixel-Pipelines machen, die von acht auf vier reduziert wurden. Der Chip- von 300 MHz und Speichertakt von 250 MHz entsprechen dabei den Werten des großen Bruders.

Lieferumfang der PowerPack! Ultra/1960 PCX XP:

  • Benutzerhandbuch
  • Video Editing Software
  • Cyper Link Power DVD
  • TV-Out Kabel (mit HDTV-Support)
  • zwei DVI-auf-DSub Adaptern

Sapphire Radeon X600 Pro/ Radeon X300 SE

Über die Radeon X600 muss man wohl nicht mehr sehr viel verlieren, da ja eigentlich schon alles gesagt wurde. Performance technisch ist die X600, die uns freundlicher Weise von Sapphire zur Verfügung gestellt, im unteren Mainstream-Segment angesiedelt und setzt auf 4 Pixel-Pipelines und 3 Vertex Shader.

Sapphires Radeon X300 SE kommt auf einem grünem, vierlagigen PCB daher und verzichtet zudem auf eine aktive Kühlung. Obwohl der Chiptakt mit 330 MHz recht moderat ausfällt und der Chip im modernen 0.11µ Verfahren bei TSMC produziert wird, heizt sich der passive Kühler ordentlich auf. Unser Messwert lag bei warmen 65°C. Dieser Wert ist aber noch im grünen Bereich. Sollte man jedoch auf die Idee kommen und die Karte zu übertakten, so empfehlen wir unbedingt einen aktiven Lüfter.

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