Sapphire Radeon X700 Pro Toxic
Einleitung :
Nachdem wir bereits zwei Grafikkarten der X700 Reihe testen
konnten, folgt nun die dritte im Bunde und zwar die Sapphire
Radeon X700 Pro Toxic.
Wie schon His, setzt auch Sapphire bei der X700 Pro Toxic
auf ein Kühlsystem des Schweizer Kühlexperten
Arctic Cooling.
Wieder mit an Bord der Toxic Edition ist das unter dem Namen
„Advanced Performance Enhancer“, kurz APE, bekannte
Tool. APE ist ein entwickeltes Tool von Sapphire, das im
Hintergrund von Windows arbeitet und bei jedem Systemstart
den Default Takt von 425/430 auf 475/500 MHz anhebt.
Alle weiteren Neuerungen der X700 Pro Toxic können
unserem Review entnommen werden.
  
Die Karte
Der neuste Zuwachs öffnet der Toxic-Serie
nun auch die Wege in PCI Express Systeme. Das erste Modell
der Toxic-Serie, die Radeon X800 Pro Toxic, ist nur in einer
AGP-Version erhältlich.
  
Die neue Sapphire X700 Pro Toxic wird dabei
mit einem echten XT-Chip der X700-Serie ausgestattet. Zwar
hatte ATI einige Wochen nach dem Launch offiziell die X700
XT eingestapft, doch in der Zwischenzeit hatte ATI bereits
einige Kontingente an XT-Chips an gewisse AIB-Partner ausgeliefert.
  
Am PCB hat Sapphire selber nichts verändert,
doch werden bei der X700 Pro Toxic alle Bauteile nach XT Vergaben
verbaut. Was schon anhand der zwei Bilder zu erkennen ist,
links ist ein Ausschnitt der Gigabyte X700 LE zu sehen und
rechts die Sapphire Radeon X700 Pro Toxic.
 
Auf den LE/Pro Platinen sind lediglich zwei,
statt wie bei den „XT“ Modellen, drei Dioden verbaut.
  
Die 128 MByte GDDR3 Speicher von Samsung
verteilen sich auf jeweils 4 Module a´ 32 MByte. Alle
Chips sind auf der Vorderseite angebracht und sind mit kleinen
passiven Kühlern ausgestattet. Durch die Spezifikation
von 1,6667 ns bieten die Speicherchips noch einigen Raum zum
Übertakten. Bei den herkömmlichen Pro Modellen werden
2,0 ns GDDR3 Speicher verbaut.
   
Ausgeliefert wird die X700 Pro Toxic mit
den typischen Taktraten einer X700 Pro (425 MHz Chip und 430
MHz Speicher). Nach der Installation der APE-Tools wird der
Chip mit 475 MHz und der Speicher mit 500 MHz betrieben. Die
Dual-Slot-Kühllösung der X700 Pro stammt vom Schweizer
Kühlerspezialisten Arctic Cooling. Der Lüfter arbeitet
nach dem bekannten Direct Heat Exhaust System , kurz DHES.
Was nichts anderes bedeutet, dass die Luft am Ende des Kühlers
angesaugt, über den Aluminiumkühler geleitetet und
zum Schluss aus dem Gehäuse geführt wird. Die Speicherchips
sind jeweils mit kleinen Kühlkörpern aus Aluminium
versehen.
 
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