F.E.A.R
Die bekannte Programmierschmiede Monolith,
u.a. No One Lives Forever, Tron 2. und Alien versus Predator,
bietet seit letztem Oktober einen sehr interessanten Shooter
mit dem Namen F.E.A.R. an.
F.E.A.R steht aber nicht für Deutsch:
„Angst“, sondern First Encounter Assault Recon
und ist eine geheime Spezialeinheit des Militärs. Die
Jungs von F.E.A.R kommen aber nicht bei den üblichen
Geiselnahmen oder ähnlichen zum Einsatz, sondern agieren
immer dann, wenn paranormale Phänomene für Angst
und Schrecken sorgen.
 
Schon am ersten Arbeitstag des Hauptdarstellers,
ereignet ein solcher Vorfall, Paxton Fettel ist aus einer
Forschungseinrichtung ausgebrochen und dabei hat er die Kontrolle
über eine Armee aus Klonsoldaten übernommen. Kurzerhand
erhalten sie den Auftrag Fettel und seiner Armee den Gar aus
zu machen.
Die Story stellt sich am Anfang als etwas verwirrend heraus
und klärt sich durch Telefonate und gefundene Daten auf
Laptops langsam auf, doch ganz zum Schluss bringt Monolith
Licht ins dunkel.
 
Wie es sich für einen Shooter gehört,
fällt das Waffenarsenal sehr umfangreich aus und reicht
von einfachen Pistolen, über die MP 5 bis zu Science
Fiction-Waffen. Ebenfalls sind auch noch zahlreiche Granaten
mit von der Party, um mit den stellenweise zähen Gegnermassen
kurzen Prozess machen zu können.
Wie es sich für einen Elitesoldaten gehört, können
auch Nahkampfmittel gegen die Gegner eingesetzt werden, die
mittels Tastenkombination aufgeführt werden. Sollte das
immer noch nicht reichen, steht für die zahlenmäßig
überlegenen Feinde per Knopfdruck noch Zeitlupenmodus
bereit – Max Payne lässt grüßen.
 
Die Bullet-Time verfügt natürlich
nicht über unendlich viel Energie, ein Statusbalken am
unteren Bildschirmrand informiert über den aktuellen
Stand. Im Laufe des Spiels steig aber die Bullet-Time und
die Gesundheitspunkte an, allerdings nur, wer fleißig
nach den versteckten Injektionen sucht.
weiter
|