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F.E.A.R

Wie schon Doom 3, bezieht auch F.E.A.R seine Atmosphäre aus den düsteren Abschnitten im Spiel, somit zählt einmal wieder die Taschenlampe zu den wichtigsten Ausrüstungskomponenten. Für weitere Akzente sorgen die diversen psychologischen Schockeffekte, plötzlich auftauchende Figuren, Stimmen aus dem Nichts und ähnliches. Erst zum Schluss ergeben diese auch einen Sinn, ganz aufgeklärt wird aber nur der, der bis zum Ende des Abspanns durchhält.
Keine Atmosphäre ohne den perfekten Sound und auch in diesem Punkt hat Monolith beste Arbeit geleistet.

Neben der hervorragenden Atmosphäre, bereitet besonders die beeindruckende KI Kopfzerbrechen. Vorbei die Zeiten, wo die Gegner planlos agiert und fast schon als Kanonenfutter bezeichnet werden konnten. Die Gegner in F.E.A.R gehen geschickt in Deckung, feuern aus der Deckung heraus ohne viel Körper zu zeigen und treffen Absprachen, um so noch effektiver angreifen zu können. Wer sich ruhig verhält und vorsichtig um die Gegner herumbewegt, kann diese aber auch geschickt aus dem Hinterhalt angreifen.

Die Grafikengine gehört mit zu dem Besten, was aktuell am Markt erhältlich ist. Einerseits wirken die Texturen dank Bump-Mapping und Shader real und die Schattenwürfe suchen Seines gleichen und die Partikeleffekte bringen F.E.A.R richtig zur Geltung. Jedes Feuergefecht hinterlässt seine Spuren, Einschusslöcher bleiben sichtbar, das Blut der Gegner verteilt sich im Raum und Glas zersplittert realistisch.

Andererseits hätten wir uns im Leveldesign ein wenig mehr Abwechslung gewünscht. Besonders im Industriekomplex und Bürokomplex gleichen sich viele Räume. Somit ziehen sich einige Levels doch sehr hin, obwohl die durchschnittliche Spielzeit mit 10 bis 15 Stunden recht gering ausfällt.

Wie bei jedem Shooter, darf auch bei F.E.A.R der Mehrspielermodus nicht fehlen. Insgesamt können sich 16 Spieler gleichzeitig duellieren. Beim Umfang beschränkt sich Monolith auf die übliche Kost: Deathmatch, Team-Deathmatch, Capture the Flag und Elimination. Einzig die einsetzbare Zeitlupenfunktion sorgt für Abwechslung zu den üblichen Shootern.

MehrspielermodusMehrspielermodusMehrspielermodusMehrspielermodus

Fazit

Obwohl F.E.A.R schon einige Monate im Handel erhältlich ist, ist es immer noch das beste Singleplayer-Game auf dem Markt. Besonders die Atmosphäre und die künstliche Intelligenz suchen seines gleichen. Einzig die geringe Spielzeit und der Multiplayermodus enttäuschen ein wenig.

Wir sind schon auf den hoffentlich bald erscheinenden Nachfolger gespannt.

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