Einleitung :
Maxpoint zeigten den CK-1026-9 von Aplus auf der diesjährigen
CeBIT. Bereits einige Tage später konnten wir ein entsprechendes
Muster erhalten, wo fortan unser SLI Testsystem Platz finden
wird.
Besonders durch seine nicht allzu häufig anzutreffende
Farbe „weiß“, hebt sich der Midi-Tower
von den meisten Konkurrenzprodukten ab.
Nähere Details zu dem im Retrolook gehaltenen Tower
hält das Review parat.
 
Der Tower
An der Vorderseite bietet der Troper fünf
von vorne zugängliche Laufwerkseinschübe, vier im
5,25" Format für CD-Laufwerke und einen, wohinter
ein Diskettenlaufwerk angebracht werden kann. Die Laufwerkseinschübe
sind mit klappbaren und federgestützten Blenden versehen
und garantieren den optischen Einklang der Gehäusefront,
unabhängig vom Design der Laufwerke.
Darüber befinden sich die Frontbuchsen für USB,
Audio und Firewire, die dafür vorgesehenen Kabel sind
entsprechend beschriftet, hätten aber ruhig etwas länger
sein können.
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Zwar verfügt der CK-1026-9 von Aplus
über sehr kompakte Ausmaße (435 x 190 x 510 mm),
aber Platz ist ja bekanntlich auch in kleinen Hütten
vorhanden, man muss nur sorgfältig mit Verlegung der
Strom- und Datenleitungen vorgehen.
Ohne Problem konnten wir das Gigabyte GA-K8NXP-SLI ATX-Mainboard
verbauen und auch zwei Leadtek GeForce 6800 GT Grafikkarten
stellten kein Problem dar. Allerdings dürfte für
die von Asus auf der CeBIT gezeigten Dual GeForce 6800 Ultra
nicht ausreichend Platz vorhanden sein.
Im kleinen Metallkäfig können bis
zu vier Festplatten montiert werden, wobei jedoch nur drei
mittels Laufwerkschienen aus Plastik vom Gehäuse entkoppelt
werden. Bei Bedarf kann auch statt einem Diskettenlaufwerk
eine fünfte Platte eingebaut werden.
Die vier 5,25" Laufwerkseinschübe werden ebenfalls
über Plastikschienen wirkungsvoll entkoppelt.
  
Ebenfalls die Erweiterungskarten können
ohne Schrauben getauscht werden, leider macht die Konstruktion
keinen vertrauenswürdigen Eindruck.
Für die optimale Luftzirkulation können
zwei 80 oder wahlweise 120 mm Lüfter ins Gehäuse
montiert werden. Im Lieferumfang sind jedoch keine Lüfter
enthalten. In der Front ist ein Staubfilter integriert, der
in Bedarfsfall gereinigt werden kann. Die zusätzlichen
Lüfter können entweder direkt mit dem Gehäuse
verschraubt, oder in die vorhandenen Plastikrahmen eingeklipst
werden.
Maxpoint stellte uns zwei 120 mm Lüfter
von CoolerMate mit Aluminiumgehäuse zur Verfügung.
Der CMT-ALF-12A verfügt neben eingebauten LEDs, auch
mit einem Poti zum Einstellen der Lüfterdrehzahl (1200
bis 2000 U/min).
Ein an der Seitenwand angebrachter spezieller Plastiktrichter,
der sich in der Höhe verstellen lässt, versorgt
einen später angebrachten CPU-Kühler direkt mit
Frischluft.
   
Fazit
Der Troper besticht neben seiner außergewöhnlichen
Farbe (weiß), mit ausreichenden Erweiterungsmöglichkeiten,
obwohl seine Abmaße relativ kompakt sind.
Zwar hätte man die eine oder andere Detaillösung
etwas besser lösen können, doch alles in allem ist
der AplusCase Trooper ein empfehlenswertes
Gehäuse.
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