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Thermaltake Giant II

Einleitung

Wie Zahlman, bietet Thermaltake mit dem Giant II auch einen Kühler, welcher auf dem Prinzip der Heatpipe aufbaut. Durch den zusätzlich verwendeten Lüfter wird schnell klar, dass Thermaltake mit dem Giant II besonders die Overclocker ansprechen möchte. Ob der Gaint II die Erwartungen hält, könnt ihr in unserem Review erfahren.

Powerd by PC-Cooling

Heatpipe

Eine Heatpipe besteht aus einem Rohr, in dem eine Flüssigkeit eingeschlossen ist. Bei Erwärmung verdampft diese über den Grafikchip und transportiert die absorbierte Hitze ab. Die verdunstete Flüssigkeit steigt nach oben (kalte Zone) und kondensiert dort wieder. Dadurch wird die absorbierte Wärme an das andere Ende der Heatpipe transportiert. Nach dem Abkühlen fließt die Flüssigkeit wieder zurück nach unten.

Lieferumfang

Im Set ist alles enthalten, was man für die Montage des Gaint 2 Heatpipe Cooler benötigt, bis auf die erforderlichen Werkzeuge.
Sehr lobenswert ist, dass Thermaltake alle Schrauben in ausreichender Zahl beigelegt hat, denn wie schnell ist es passiert, besonders bei den kleinen Schrauben, eine zu verlieren. Die beigelegte Wärmeleitpaste reicht für 2 bis 3 Montagen des Giant II.

BeilagenBeilagenKühlblöckeKühlblöcke

  • Ein Lüftergitter
  • Ein Lüfter
  • Zwei Kühlblöcke
  • Zwei Heatspreader
  • Wärmeleitpaste
  • Schrauben und Muttern für die Montage
  • Englische Montageanleitung

Thermaltake Giant II

Montage

Als erstes nehmen Sie zur Montage die Grafikkarte vorsichtig aus dem Rechner. Um den Lüfter von der Grafikkarte zu lösen, benötigen Sie eine Spitzzange, um die Plastikbefestigungen auf der Rückseite zu lösen einen kleinen Schlitzschraubendreher, mit dem die Plastikstifte heruntergedrückt werden. Führen Sie die Arbeiten, bitte mit äußerster Vorsicht durch. Im schlimmsten Fall könnten Sie abrutschen und einen kleinen Widerstand, Kondensator von der Grafikkarte ab reißen. Was zwar nicht immer den Tod der Grafikkarte bedeutet, aber unnötige Arbeit, die meist auch nur vom Fachmann ausgeführt werden kann.


Der Grafikchip ist noch mit einer dünnen Schicht Wärmeleitpaste oder mit den Rückständen des Heatpads bedeckt. Am einfachsten lassen sich die Reste mit einem feinen Tuch vorsichtig entfernen.
Der Grafikchip muss anschließend wieder dünn mit frischer Wärmeleitpaste bestrichen werden. Wie bei Prozessoren gilt : Weniger ist mehr, damit ist gemeint, den Grafikchip nur hauchdünn zu bedecken.
Setzen Sie nun den größeren Kühlblock auf den Grafikchip. Auf der Rückseite wird über jede Schraube ein Isolatorring gezogen und eine Sockelhalterung aufgeschraubt. Nun fixieren Sie den Kühlblock so, dass der Abstand zur Spacer Ober- und Unterseite gleich ist.


Bevor Sie nun mit der Anbringung des hinteren Kühlblocks beginnen, müssen je nach Radeon Grafikkarte noch ein paar Modifikationen durchgeführt werden. Um sicherzustellen, das der Kühlblock keine Verbindung mit Bauteilen herstellt, müssen für die Montage auf der Radeon 9500 Pro zwei Vertiefungen in den Kühlblock eingebracht werden. Um nochmals etwas zusätzlichen Abstand zur Chiprückseite zu gewinnen, empfehlen wir die zwei weiteren Isolatoren unterzulegen. Danach können Sie den Kühlblock auf die Gewinde setzen und mit den Verschlusskappen befestigen. Bitte kontrollieren Sie nochmals, ob der Kühlblock keinen Kontakt zu Bauteilen der Grafikkarte hat.


Anschließend verteilen Sie auf dem vorderen Kühlblock und Heatspreader, wie es in der Anleitung bebildert ist, die Wärmeleitpaste. Die Heatpipe wird nun auf den Kühlerkörper gelegt und mit der Hand gehalten, achten Sie vor dem Befestigen des Heatspreader auf den richtigen Sitz der Heatpipe. Um ein gleichmäßiges Befestigen der Heatpipe zu ermöglichen, sollten Sie die Schrauben über Kreuz festziehen.
Gleiches Verfahren auch beim Kühlblock der Rückseite, Wärmeleitpaste verteilen, Heatpipe in die Vertiefung legen und den Heatspreader verschrauben, dabei sollten Sie auf den korrekten Sitz achten.


Zum Schluss befestigen Sie den Lüfter, wie es in der Anleitung angrgeben ist.
Abschließend überprüfen Sie bitte noch einmal, ob der notwendige Abstand zur Rückseite vorhanden ist. Nach dem Check können Sie die modifizierte Grafikkarte in Ihren PC einbauen.
Je nach Mainboard kann es aber vorkommen, dass der hintere Heatspreader etwas bearbeitet werden muss, um den Einbau der modifizierten Grafikkarte zu ermöglichen.

UmbauUmbau


 
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