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Thermaltakte Giant II
Geräuschmessung
Für das Ermitteln der Schallpegel der verschiedenen
Lüfterkonfigurationen werden kurzzeitig die Lüfter
von CPU und Netzteil deaktiviert. Die Schallpegel wurden mit
einem Abstand von ca. 80 cm ermittelt.

In der offiziellen Produktbeschreibung nennt Thermaltake 28
dB(A) für den Lüfter, was uns bei der hohen Drehzahl
von 5400 U/min etwas stutzig machte. Auch der erste akustische
Eindruck vermittelte nicht die leisen 28 dB(A), wie von Thermaltake
angegeben.
Mit 36,8 dB(A) toppt der Giant II Lüfter sogar den Originallüfter
der Gigabyte Maya II. Leider können wir nicht ganz nachvollziehen,
wie Thermaltake den Wert von 28 dB(A) ermitteln konnte.
Temperaturmessung
Die Idle-Temperatur wurde nach einem Leerlauf von 30 min
gemessen. Um den Grafikchip möglichst richtig zu fordern,
nutzen wir die Demo des 3DMarks2001 SE und messen die Load-Temperatur
nach 2 Stunden. Die Raumtemperatur wird während der Testphase
ziemlich genau auf ca. 20°C gehalten. Ermittelt wurden
die Temperaturen an der Unterseite des Kühlkörpers
neben dem VPU. Um die Wärmeabgabe des Chips nochmals
zu erhöhen, wurde die Gigabyte Maya II R9500 Pro auf
350/315 MHz übertaktet.
Ein Blick auf die ermittelten Temperaturmesswerte macht deutlich,
dass Thermaltake auf eine gute Kühlleistung und nicht
auf ein geringes Betriebsgeräusch optimiert hat, was
den Kühler besonders für Overclocker interessant
machen dürfte.
Fazit
Schon beim ersten Einschalten merkt man, dass Thermaltake
beim Giant II Heatpipe Cooler deutlich auf die Kühlleistung
und nicht wie etwa der Zalman ZM80A-HP VGA Heatpipe Cooler
auf geräuschlose Kühlung optimiert hat. Durch die
ernormen Kühlreserven kann der Giant II auch leicht auf
zukünftig erscheinenden Grafikkarten eingesetzt werden.
Besonders Hardcore-Overclocker werden am Giant II Gefallen
finden.
Leider hat der Giant II auch seine Schönheitsfehler,
unter anderem muss bei der Radeon 9500 Pro der rückseitige
Kühlblock etwas bearbeitet werden, um einen Kontakt mit
zwei Kondensatoren auszuschließen.
Je nach Mainboard muss zusätzlich der hintere Heatspreader
etwas bearbeitet werden, um einen Einbau der Grafikkarte zu
ermöglichen.
Um die Lautstärke des Lüfters etwas zu senken, empfehlen
wir den Serienlüfter der R3x0 Grafikkarten weiter zu
verwenden und das Anschlusskabel entsprechend zu verlängern.
Je nach Serienlüfter sinkt die Geräuschentwicklung
um ca. 3 dB(A), oder über einen im Handel erhältlichen
Adapter den Lüfter auf 7 Volt zu drosseln. Wie üblich
muss man auch beim Giant II Heatpipe Cooler auf den ersten
PCI-Slot verzichten.
| Pro & Contra |
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Sehr gute Kühlleistung |
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Gewicht |
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Beilagen |
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Lauter Lüfter |
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Montageanleitung (Englisch) |
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Verlust der Garantieleistung |
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Eventuell sind Modifikation von Nöten |
Aufgrund des lauten Lüfters und den Einbauproblemen
verleihen wir dem Giant II Heatpipe Cooler unseren Silber
Award. Betrachten wir nur die reine Kühlleistung, hätte
der Giant II einen Gold Award erhalten.

Besonderen Dank gilt PC-Cooling, welcher uns freundlicherweise
den Giant II zur Verfügung stellte. Im Shop von PC-Cooling
ist der Giant II für 29,90
Euro erhältlich.
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