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Zalman ZM-80A-HP
Einleitung 100
% Silent und dennoch gute Kühlleistung … geht das
?
Die Antwort ist „ja“. Nachdem bereits die Sapphire
Radeon 9700 Pro mit der Heatpipe von Zalman ausgestattet ist,
ist diese auch einzeln zu erwerben. Jede Grafikkarte, welche
von Haus aus Löcher für Ihre Lüfter hat, lässt
sich damit umrüsten. Die Heatpipe Technik wird bereits
seit vielen Jahren genutzt und wurde von Coolermaster in die
PC-Szene eingeführt. Für unseren Test montierten
wir die Heatpipe auf einer Radeon 8500 LE.
Montage
Die Montage ist zwar umfangreicher als bei einem Prozessor
Kühler, geht aber mindestens genauso einfach von der
Hand. In der im Lieferumfang enthaltenen Montageanleitung
befinden sich zahlreiche Abbildungen, wodurch eigentlich keine
Fragen mehr offen bleiben dürften. Wer auf Nummer sicher
gehen will, sollte sich jedoch auf die Webseite des Herstellers
begeben. Bei Zalman bekommt man für nahezu jedes Produkt
einen passenden Flash-Movie, was sich als enorm hilfreich
darstellt. Durch die verstellbaren Hebel der Grundkühlkörper
ist die VGA-Heatpipe auf nahezu jeder Grafikkarte mit entsprechend
vorhandenen Bohrungen montierbar. Wurde der serienmäßig
vorhandene Kühler erst mal demontiert und die GPU gereinigt,
geht die Montage des Zalman VGA Kühlers in zirka 15 Minuten
problemlos über die Bühne. Vor dem Auftragen der
beiliegenden Wärmeleitpaste sollte man jedoch darauf
achten, dass die Kontaktflächen sauber und fettfrei sind.
Nach der Montage kann der erste und teilweise auch der zweite
PCI-Slot nicht mehr verwendet werden. Eventuelle Garantieansprüche
der Grafikkarte können nach der Demontage des serienmäßigen
Kühlers nicht mehr geltend gemacht werden.
Leistung
Den Standardtakt von 250/250 MHz konnten wir um einiges hinter
uns lassen. Der Chip lässt sich problemlos auf 290 MHz
takten. Mit dem Standardlüfter waren jedoch bis zu 305
MHz möglich. Ein großes Manko ist der RAM. Dieser
kann nach dem Einbau der Heatpipe nicht mehr gekühlt
werden. Wer jedoch noch ein paar Euros zusätzlich ausgeben
will und etwas geschickt ist, kann sich selbst helfen. Auf
der Oberseite ist der Abstand zwischen RAM und Heatpipe recht
groß. Hier verbauten wir die Kühlrippen, welche
beim Thermaltake RAM Cooling Kit dabei waren. Zurecht schneiden
und mit Heatpads aufkleben. Auf der Unterseite wo weniger
platz ist, empfiehlt es sich Coolermaster RAM Kühler
zu kaufen. Diese sind recht klein und finden hier Platz. Alternativ
dazu kann man auch andere kleine Kühlkörper benutzen.
Fazit
Die Kühlleistung der Heatpipe überzeugt.
Auch aktuelle Grafikkarten laufen hiermit ohne jegliche Probleme.
Allerdings empfiehlt es sich ein paar Euro mehr auszugeben
und den RAM passiv zu kühlen. In Sachen Optik hat die
Heatpipe ganz klar alle Punkte auf Ihrer Seite.
| Pro & Contra |
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Optik |
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1 – 2 PCI Slots gehen verloren |
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Leistung |
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by Michel
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