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GeForce 7800 GTX Tech-Preview

NVIDIAs neues Flaggschiff: Die GeForce 7800 GTX

Die neue Chipgeneration wird offiziell, der Reihenfolge entsprechend, als GeForce 7-Series vermarktet. Das heute vorgestellte Modell ist NVIDIAs neues High-End Flagschiff und hört auf den Namen GeForce 7800 GTX. Die Karte kommt mit einem Chiptakt von 430Mhz daher. Das mag auf den ersten Blick vielleicht nach wenig klingen, aber man muss bedenken, dass wir es hier mit einem echten 24-Pipeline Design zu tun haben und damit dennoch eine Texelfüllrate von 10.3 Gigatexeln erhalten – mehr als das 1.5-fache der GeForce 6800 Ultra. Dank dem mit 600Mhz schnellem GDDR-3 Speicher stehen dem Chip über 38,4 Gbyte/sec an Bandbreite zur Verfügung. Wir hegen da allerdings Zweifel, ob dies wirklich ausreicht, denn schon die GeForce 6800 Ultra war mehr Bandbreiten, als Füllraten limitiert. Ob da das Verhältnis noch stimmt, wagen wir deshalb auch zu bezweifeln. Andererseits muss man natürlich auch bedenken, dass schnellerer Speicher momentan ganz einfach nicht in größeren Stückzahlen erhältlich ist und die GeForce 7800 GTX damit das bietet, was zurzeit im High-End Markt möglich ist.

Ein solches „Monster“ braucht natürlich eine entsprechende Kühllösung: Der Kühlkörper der GeForce 7800 GTX ist eine Mischung aus Aktiv- und Heatpipe-Kühlung. Im Gegensatz zur 6800 Ultra hat es NVIDIA aber geschafft - trotz der deutlich höheren Transistoranzahl und damit eigentlich größeren Hitzeentwicklung - den Kühler auf einen Slot zu begrenzen, was eine sehr erfreuliche Entwicklung ist. Nach dem FlowFX-Debakel und der immer noch nicht wirklich zufrieden stellenden zwei-Slot Lösung des NV40, haben die Kalifornier endlich verstanden, was die Kunden wirklich wollen. Selbstverständlich lässt NVIDIA den AIBs auch beim G70 die Möglichkeit offen, eigene Kühllösungen zu entwickeln.

Auch beim Stromhunger der Karte hat die in Santa Clara ansässige Firma nachgebessert, so verbraucht die 7800 GTX rund 10 Watt weniger als sein Vorgänger (100-110 Watt beim G70 vs. 110-120 Watt beim NV40), was sich natürlich auch positiv auf die Netzteil-Empfehlung auswirkt, so legt NVIDIA jedem User ein gutes 350 Watt Netzteil ans Herz. Beim NV40 waren es damals noch 400 Watt, was viele potentielle Kunden im ersten Moment durchaus abgeschreckt haben dürfte, wenn man bedenkt, dass die meisten Gehäuse vor knapp einem Jahr häufig noch mit einem 300 Watt Netzteil ausgestattet waren. Dank Trends wie SLI und Dual-Core CPUs sieht die Situation heutzutage etwas anders aus, die meisten User, besonders aber die Hardcore Gamer haben Netzteile, die 480 Watt und mehr liefern, weshalb man den Stromhunger der GeForce 7800 GTX eher vernachlässigen kann.

Wer eine GeForce 7800 GTX sein Eigen nennen will, muss tief in die Tasche greifen: NVIDIA erwartet, dass die AIBs die Stückpreise zwischen 550 und 600 festlegen werden. Diejenigen, welche das zu teuer finden, warten deshalb vielleicht besser noch ein Paar Wochen: Neben der GTX-Variante wird es nämlich noch diverse Ableger für den kleineren Geldbeutel geben, die aber erst zu einem späteren Zeiptunkt gelauncht werden. Sehr erfreulich ist auch, dass es sich seit Jahren mal nicht um einen Paper-Launch handeln soll, denn laut Aussagen der Kalifornier, soll die Karte mit dem Launch am heutigen Tage erhältlich sein.

Der Vollständigkeit halber hier nun nochmals die wichtigsten Spezifikationen der GeForce 7800 GTX im Vergleich mit der GeForce 6800 Ultra und ATis momentanem High-End Modell, die Radeon X800 XT PE:

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