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NVIDIAs SLI – Die Leistung von Morgen schon Heute Teil I
Einleitung :
Das Kürzel SLI dürfte einigen noch sehr gut
von der legendären Ära der Voodoo² 3D-Beschleuniger
bekannt sein. Mitte der Neunzigerjahre zeigten die Ingenieure
der Grafikchipschmiede 3dfx, durch Aufteilen der anfallenden
Grafikberechnungen auf zwei Grafikkarten, Leistungen, die
erst deutlich später durch normale Grafikkarten aus
dem Hause NVIDIA oder ATI erreicht werden konnten.
Nach
dem sich NVIDIA Ende 2000 die 3D-Pioniere von 3dfx einverleibt
hatte, kündigte man an, die Techniken von „Voodoo“-Macher
irgendwann in seine Produkte einfließen zu lassen.
Mitte des letzten Jahres kündigten die Kalifornier
die Wiederauferstehung der legendären SLI-Technik an.
Statt „Scan Line Interleave“, welches für
abwechselnde Zeilenberechnung steht, bedeutet SLI nun „Scalable
Link Interface“, ein kleiner, aber feiner Unterschied.
NVIDIA hat zwei unterschiedliche Rendering-Techniken entwickelt:
„Alternate Frame Rendering“ (AFR) und „Split
Frame Rendering“ (SFR).
Alternate Frame Rendering wurde bereits von ATI bei der
Rage Fury MAXX angewandt, hier rechnet eine Grafikkarte
(Chip) alle geraden Frames und die andere alle ungeraden
Bilder.
Bei Split Frame Rendering teilen sich beide Grafikkarten
die Arbeit an jedem einzelnen Frame.
Über den M-Port, der an jeder SLI fähigen Grafikkarte
vorhanden ist, werden die Daten digital direkt von Grafikkarte
zu Grafikkarte übertragen. Die Bildausgabe übernimmt
die Master Grafikkarte, meistens die Obere, wo dann die
Bilder zusammen- oder zu einem Frame angefügt werden.
NVIDIA beziffert den Leistungsanstieg zwischen 60 bis 80
Prozent zur einzelnen PCI Express Grafikkarte, ein Grund
für uns, einmal näher hinzusehen.
Zudem wird uns auch bald ein Vergleich der SLI Technik mit
ATI MVP Lösung ins Haus stehen.
Dank geht an dieser Stelle nochmals an Gigabyte, die uns
wieder einmal mit einem Top Mainboard versorgen konnten
und an TakeMS für den DDR400 Speicher.
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